Was ist eigentlich Floatglas? Hier ein Bild der Floatglas-Herstellung

Was ist eigentlich Floatglas?

Herstellprozess von Floatglas:

Die Grundmaterialien des Glases sind Sand, Kalk, Soda und Altglas. Diese Stoffe werden auf rund 1.600 Grad Celsius erhitzt. Die Herstellung von Flachglas für den Einsatz in Wohn- und Geschäftsgebäuden oder in Fahrzeugen erfolgt dabei im so genannten „Float-Verfahren“.

Das Verfahren basiert auf einer Erfindung der englischen Firma Pilkington aus dem Jahr 1959. ‚Floating‘ bedeutet dabei ‚schwimmend‘, das heißt bei der Produktion schwimmt die heiße Glasmasse auf einem Bad aus flüssigem Zinn. Dies ist möglich, weil Glas leichter ist als das Metall.

Es breitet sich ganz gleichmäßig und glatt darauf aus. Am Ende der Float-Wanne gelangt das Glas, das zu diesem Zeitpunkt noch mehr als 600 Grad heiß ist, in einen Kühlkanal und wird dort langsam auf rund 180 bis 200 Grad abgekühlt. Große Ventilatoren bringen es schließlich auf Raumtemperatur.

Abschließend wird das Glas wird zu Tafeln der Größe 600 x 321 cm geschnitten und dann zu spezialisierten, weiterverarbeitenden Unternehmen transportiert, die Glasprodukte für vielfältige Einsatzmöglichkeiten herstellen.

Quelle: Bundesverband Flachglas

Weitere, ausführliche Informationen zu Floatglas, gibt es bei Baunetzwissen.